Blogger Rechte: Datenschutzerklärung

Bloggerrechte

Und wieder widmen uns heute in unserer Rechts-Serie der Frage einer unserer Bloggerinnen:

„Ich bin immer wieder auf der Suche nach Infos was alles in die Datenschutzerklärung eines österreichischen Blogs gehört. Muss kein Mustertext sein, aber ob Social Media Kanäle, Cookies, usw. erwähnt werden müssen“

Europäisches und österreichisches Recht schreiben vor, dass die Anbieter einer Website Benutzer über Folgendes informieren müssen: Welche Daten sie im Zug einer Nutzung der Website erfassen und speichern, auf welcher Rechtsgrundlage sie das tun, welchem Zweck die Datenverarbeitung dient, wie lange die Daten gespeichert werden und allenfalls, an wen diese Daten übermittelt werden. Es geht also um die Datenerfassung zu Nutzeraccounts (solche gibt es bei einem Blog nicht), um Tracking und um Social Media Plugins. Eine solche Information wird üblicherweise im Rahmen einer Datenschutzerklärung erteilt.

Von der Informationspflicht sind Cookies ausgenommen, die zur Darstellung bzw. zum Funktionieren des Webangebots technisch notwendig sind (zum Beispiel ein Session Cookie). Wann immer die Cookies auch dazu dienen, die Nutzung, Verweildauer oder auch Herkunft der Nutzer zu erfassen, müssen Sie darüber in der Datenschutzerklärung Auskunft geben. Sie benötigen eine solche Datenschutzerklärung also dann, wenn Sie Trackingmaßnahmen auf Ihrem Blog einsetzen.

Wenn Sie Social Media-Plugins verwenden, sollten Sie auch diese in der Datenschutzerklärung erwähnen. Zumindest bei der standardmäßigen Einbindung werden Daten ohne Vorankündigung (und damit ohne Einwilligung des Nutzers) an die Betreiber des jeweiligen Dienstes übermittelt.

Die Datenschutzerklärung soll Basis einer Einwilligung der Nutzer sein. Sie sollte daher, nach aktuellem Stand der Diskussion, über die bekannte Cookie-Informationsleiste eingebunden sein. Darin liegt eigentlich ein Kompromiss, eine juristisch ganz korrekte Einwilligung lässt sich so nicht erteilen.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!!

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Herr Mag. Alexander Koukal LL.M ist spezialisiert auf
Medienrecht und Persönlichkeitsschutz, Immaterialgüterrecht,
IT-Recht und Vereinsrecht

Q wie Quellen

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Weiter geht’s mit unserem Koch ABC, bei dem wir Begriffe aus der Küche erklärten. Heute geht es um das Quellen, welches spätestens seit der Rohkostbewegung in aller Munde ist.

Trockene Lebensmittel, wie zum Beispiel Reis oder Hülsenfrüchte werden in sehr heiße Flüssigkeit kurz unterhalb des Siedepunkts gehalten. Die Substanzen nehmen dann ein wenig von der heißen Flüssigkeit auf, quellen und garen dadurch. Auch getrocknete Lebensmittel lassen sich über mehrere Stunden in Flüssigkeit quellen. Die Flüssigkeit sollte hierzu jedoch nicht erhitzt werden.

Die gerade so aktuellen Chia-Samen müssen zum Beispiel je nach Rezept eine Weile in der Flüssigkeit quellen – hier bei Yvonne für den Rhabarber-Chia-Pudding ungefähr eine halbe Stunde. Aber auch Haferflocken können gequellt werden, wie hier bei Melanie für klassisches Porridge mit Beeren.

Bildquelle: Melanie von Gaumen-schmaus.at

#Trending: Cold Brew

Ein Eiskaffee bei heißen Temperaturen ist etwas herrliches, oder nicht? Eiskaffee ist aber nicht gleich Eiskaffee. Diesen Sommer ist der Cold Brew zu uns nach Österreich geschwappt und kühlt uns an heißen Tagen mit fruchtigen Aromen ab. Wir haben die Jungs von moar.coffee nach ihrer Expertise gefragt und lassen sie selbst an dieser Stelle weiter erklären.

Cold Brew (by moar.coffee)

An heißen Sommertagen ist Cold Brew eine perfekte Alternative zum klassisch heiß gebrühten Kaffee. Um nicht auf fertig abgemischte Eiskaffees aus dem Supermarkt zurückgreifen zu müssen, kann auch Zuhause selbst kalter Kaffee sehr einfach hergestellt werden.

Die Vorteile: Die Bohne kann nach belieben gewählt werden. Und zu guter Letzt entscheidet man selbst, ob der Kaffee puristisch mit Eiswürfeln oder doch lieber mit einem Schuss Milch oder Tonic Water getrunken wird.

Doch kalter Kaffee ist nicht gleich kalter Kaffee – in diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Cold Brew Zubereitung. Dabei kommt der gemahlenen Kaffee niemals mit heißem Wasser in Berührung, weshalb auch Temperaturangaben hierbei keine Rolle spielen. Folglich gestaltet sich die Zubereitung deutlich einfacher.

Cold Brew Zubereitung

  1. Für eine Menge von rund 400ml Cold Brew benötigt man ca. 80 Gramm grobkörnig gemahlenen Kaffee, ähnlich wie bei der French Press. Nach eigener Präferenz wird nun die passende Bohne gewählt. Wir verwenden hierzu meist Filterröstungen.
    Cold Brew - Kaffee (by moar.coffee)
  2. Als Gefäß kommt eine Kanne oder ähnliches zum Einsatz (wir verwenden hier den 600ml fassenden Hario Server). In dieses wird der vorhin frisch gemahlene Kaffee gegeben, anschließend mit kaltem Wasser aufgefüllt (ca. 500ml) und gut durchgerührt.
    Cold Brew Kanne (by moar.coffee)
  3. Falls kein verschließbares Gefäß verwendet wird, kann man sich mit Frischhaltefolie oder anderen Hilfsmitteln abhelfen. Nun heißt es warten. Mindestens 12 Stunden sollte man sich gedulden, bevor der hausgemachte Cold Brew verkostet wird. Wir präferieren die 12 Stunden Variante bei Zimmertemperatur, manche geben die Kanne währenddessen auch in den Kühlschrank. Eventuell kann auch mit Mahlgrad und Zeit experimentiert werden, um sich individuell an verschiedene Röstungen anzupassen.
    Cold Brew -Gefäß (by moar.coffee)
  4. Nach rund 12 Stunden ist es an der Zeit den Cold Brew vom Kaffeesatz zu
    trennen. Hier können beliebige Filter verwendet werden. Aber Achtung, auch hier spielen die verschiedenen Filtermaterialen eine Rolle.
    Tipp: Chemex und V60 Dripper oder auch die French Press eignen sich für die Filtrierung von kalt gebrühtem Kaffee. Anschließend den Cold Brew abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
    Cold Brew - Filter (by moar.coffee)
  5. Cold Brew wird klassisch in einem Glas mit Eiswürfel serviert. Gerne kann auch ein Schuss Milch oder Tonic Water dazugegeben werden. Durch die Eiswürfel wird der sehr intensive Kaffee etwas verdünnt. Je nach belieben kann der Cold Brew zusätzlich mit Wasser verdünnt werden.

Factsheet

  • Kaffeemenge: 80 g
  • Mahlgrad: Grobkörnig, ähnlich zur French Press
  • Wassermenge: Kanne (rund 600  ml) vollständig befüllen (ca. 500 ml Wasser)
  • Wassertemperatur: kaltes Wasser
  • Brühprofil:
    • Gemahlenen Kaffee mit kalten Wasser vermengen
    • ca. 12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen
    • Filtrieren
    • Im Kühlschrank aufbewahren

Zum Weiterlesen und -schmecken

Thomas Sparks hat ein Kindle eBook zum Thema Cold Brew Coffee verfasst und verrät auf 31 Seiten alle Tipps und Tricks.

Auf Jamie Olivers Youtubekanal zeigt Mike Cooper drei Rezepte mit Cold Brew in einem kurzen Video. Noch mehr Rezepte für Kaffee-Cocktails gibt’s bei Coffee Circle.

Wer doch selbst lieber nicht zubereiten möchte, kann auf fertigen Cold Brew, z.B. von Kaffeetschi oder J.Hornig, zurück greifen.

Vielen Dank an Gerald, Manfred und Patrick von moar.coffee für ihr Rezept! Schaut doch mal vorbei und taucht bei ihnen ein in die Welt des Kaffees – auf ihrer Webseite findet ihr allerlei Tipps, Tricks, Infos zu Zubereitungsarten und Locations rund um das Thema „Schwarzes Gold“.🙂

Wir Foodblogger: moment in a jelly jar

In unserer Blogger-Liste sind so viele tolle Foodblogger aus Österreich vertreten – diese wollen wir euch in dieser Serie hier am Blog nun etwas persönlicher vorstellen!

Diesmal haben wir eine besonders sympathische Bloggerin interviewt: Conny von „moment in a jelly jar„. Sie bloggt nicht nur Rezepte und Reisegeschichten, jeder ihrer Beiträge ist noch dazu witzig und mitreißend geschrieben – lesen wir immer wieder gerne.  Hier ihre Antworten auf unsere Fragen:

moment-in-a-jelly-jar

Wie heißt dein Blog, worüber und wie lange bloggst du?

Mein Blog trägt den Namen „Moment in a Jelly Jar“ und ich blogge seit Juli 2013. Das heißt, mein dritter Bloggeburtstag steht vor der Tür! Auf inajellyjar.com dreht sich alles um süße Rezepte, hauptsächlich Kuchen und Frühstücksideen, aber auch das ein oder andere herzhafte vegetarische Rezept kommt vor. Seit einem Jahr nehme ich meine Leser aber auch auf meine Reisen mit, die sich natürlich auch nur um das eine drehen: richtig gutes Essen!

Was muss bei dir bei jedem Frühstück dabei sein?

Haferflocken! Ich liebe sie in allen möglichen Varianten: im Smoothies, als klassisches Porrdige, Overnight Oats oder gebackenes Porridge. Irgendwas fällt mir damit immer ein!

Was ist dein größtes Küchengeheimnis?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, darum habe ich meinen Freund und liebsten Testesser gefragt. Er meint, es ist die Mischung aus Akribie und Experimentierfreude. Ich halte mich strikt an meine Rezepte, probier dann aber doch einige neues aus, um meinen Horizont zu erweitern. Dadurch entstehen dann die tollsten neuen Rezept-Kreationen.

Was ist dein Lieblings-Rezept von deinem Blog?

Also richtig stolz bin ich auf mein Faschingskrapfen-Rezept.
Es hat mir schon einiges an Mut gekostet, die Krapfen auszubacken. Noch dazu, weil ich sie gegen vier andere im Tasting ins Rennen schickte. Das Ergebnis kann sich aber durchaus sehen lassen, finde ich.

Welche Blogs liest du gerne?

Ich lese liebend gerne Foodblogs, die Geschichten rund um ihre Rezepte schreiben. Warum ausgerechnet dieses Rezept? Was verbindet der Autor damit? Wer Persönlichkeit zeigt hat bei mir meistens gewonnen. Ein paar Bespiele sind Sonja von The Whitest Cake Alive oder Natalie von Holunderweg 18. In ihre Texte könnte ich mich verlieben!

Vielen Dank liebe Conny für das Interview! Und wer ihren Blog noch nicht kennt hüpft schnell hinüber und lässt sich von ihren Texten mitreißen.

#instafood – Unsere Instagram Picks für den Sommer

Instagram ist eine der besten Inspirationsquellen überhaupt, so auch fürs Essen! Es gibt so viele tolle Accounts bei deren Bildern uns immer das Wasser im Mund zusammen rinnt. Wir wollen euch von nun an ab und zu ein paar davon vorstellen und beginnen heute mit ein paar sommerlichen Food-Bildern:

@blueberrysmoothies

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Mari Lydia liebt Smoothies und schafft es wie keine andere, diese in Szene zu setzen! Das Beste an den Bildern: es gibt immer ein Rezept zum Nachmachen dazu.

@kampech91

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Sommerlicher gehts nicht – bei Kamila gibt es Wassermelonenpizza mit Beeren. Und wer auf Beeren steht wird ihren Account lieben!

@einfach_genuss

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Stephanie ist leidenschaftliche Genießerin und das sieht man auf ihrem Account. Wem Bilder anschauen nicht reicht: am zugehörigen Blog findet man die Rezepte.

Welches sind eure liebsten Instagram Accounts mit sommerlichen Rezepten? Her mit euren Tipps!

P wie Pochieren

P wie Pochieren

Wenn im Kochbuch „pochieren“ steht, habe ich lange Zeit einfach weitergeblättert, weil ich dachte das wäre nur etwas für Profiköche. Dabei steckt gar nicht viel dahinter. Denn „pochieren“ ist einfach eine Zubereitungsart – so wie kochen oder braten. Allerdings darf das Wasser beim pochieren nicht kochen.

Ein Pochiertes Ei eignet sich hervorragend zu jeglicher Art von Gemüse, aber auch am Frühstückstisch oder in Suppen ist es beliebt. Die Anleitung für ein pochiertes Ei findet ihr hier. Übrigens: je frischer das Ei ist, desto besser. Denn mit dem Alter wird ein perfektes Ergebnis immer schwieriger, weil das Eiweiß immer dünnflüssiger wird!

Koch ABC: Pochiertes Ei

Obwohl das berühmteste pochierte Rezepte die „pochierten Eier“ sind, kann man auch andere Lebensmittel wie Fisch oder Geflügel auf diese Weise zubereiten. Durch die schonende Zubereitung bekommt man ein zartes, saftiges Ergebnis.

Rezepte mit pochierten Eiern

Na, Lust bekommen selbst ein pochiertes Ei zu zaubern? Hier sind ein paar Rezepteideen unserer österreichischen Foodblogger:

Die perfekte Lunch Bowl von Stefaniegoldmarie.com

Sunday Breakfast von Avocadobanane.com

Pochiertes Ei auf Salat mit Krendressing von cookingkatrin.at

Kohlrabi-Kokossuppe mit pochiertem Ei von genussspecht.net

 

Habt ihr schon einmal Eier pochiert? Womit kombiniert ihr die Spezialität am liebsten?

 

Das war das Foodblogger Picknick 4.0 + Roundup Blog-Event

„Sommer, Sonne, Picknickzeit“ – das hat sich bei unserem mittlerweile 4. Foodblogger Picknick am vergangenen Samstag wieder bewahrheitet!

Das Wetter war uns gnädig und trotz Regen in der Früh war die Wiese trocken und wir konnten unsere Picknickdecken im Wiener Burggarten aufschlagen. Es waren wieder einige Blogger extra wegen unseres Events angereist, z.B. aus Graz und Linz – wir fühlen uns geehrt und haben uns sehr über euer Kommen gefreut!

Wie immer haben wir uns stundenlang durch die diversen Leckereien gekostet: Salate, Quiche, Brot, Aufstriche, Muffins, Brownies, Kuchen, Kombucha, Lavendellimonade… die Links zu den Bloggern die da waren findet ihr weiter unten (wir sind sicher, einige der Rezepte werden zum Nachkosten verbloggt!)

Uns hat es wieder unglaublich viel Spaß gemacht! DANKE an alle die da waren, es war wie immer sehr schön und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!!

Mit dabei waren Blogger von folgenden Blogs:

*Die Links führen zu Nachberichten und Rezepten vom Picknick

FoodbloggerAT Blogevent: PicknickRoundup Picknick Rezepte

Schon vor dem Event haben wir aufgerufen, Ideen zum Thema Picknick zu posten. Gesucht waren alle Leckereien, die bei einem Picknick nicht fehlen dürfen: Brote, Salate, Kuchen, Eistee, Sangria, kleine Häppchen, große Häppchen…

Nun haben wir alle Rezepte zusammengetragen – und hoffentlich keine vergessen! Falls doch, lasst es uns bitte wissen!

Hier die Übersicht:

Roundup Picknick Rezepte

Roundup Picknick Rezepte

Vielen Dank an euch alle für’s Mitmachen und auch Danke an alle Picknickerinnen und Picknicker für’s dabei sein – es war uns eine Freude!