Wir Foodblogger: moment in a jelly jar

In unserer Blogger-Liste sind so viele tolle Foodblogger aus Österreich vertreten – diese wollen wir euch in dieser Serie hier am Blog nun etwas persönlicher vorstellen!

Diesmal haben wir eine besonders sympathische Bloggerin interviewt: Conny von „moment in a jelly jar„. Sie bloggt nicht nur Rezepte und Reisegeschichten, jeder ihrer Beiträge ist noch dazu witzig und mitreißend geschrieben – lesen wir immer wieder gerne.  Hier ihre Antworten auf unsere Fragen:

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Wie heißt dein Blog, worüber und wie lange bloggst du?

Mein Blog trägt den Namen „Moment in a Jelly Jar“ und ich blogge seit Juli 2013. Das heißt, mein dritter Bloggeburtstag steht vor der Tür! Auf inajellyjar.com dreht sich alles um süße Rezepte, hauptsächlich Kuchen und Frühstücksideen, aber auch das ein oder andere herzhafte vegetarische Rezept kommt vor. Seit einem Jahr nehme ich meine Leser aber auch auf meine Reisen mit, die sich natürlich auch nur um das eine drehen: richtig gutes Essen!

Was muss bei dir bei jedem Frühstück dabei sein?

Haferflocken! Ich liebe sie in allen möglichen Varianten: im Smoothies, als klassisches Porrdige, Overnight Oats oder gebackenes Porridge. Irgendwas fällt mir damit immer ein!

Was ist dein größtes Küchengeheimnis?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, darum habe ich meinen Freund und liebsten Testesser gefragt. Er meint, es ist die Mischung aus Akribie und Experimentierfreude. Ich halte mich strikt an meine Rezepte, probier dann aber doch einige neues aus, um meinen Horizont zu erweitern. Dadurch entstehen dann die tollsten neuen Rezept-Kreationen.

Was ist dein Lieblings-Rezept von deinem Blog?

Also richtig stolz bin ich auf mein Faschingskrapfen-Rezept.
Es hat mir schon einiges an Mut gekostet, die Krapfen auszubacken. Noch dazu, weil ich sie gegen vier andere im Tasting ins Rennen schickte. Das Ergebnis kann sich aber durchaus sehen lassen, finde ich.

Welche Blogs liest du gerne?

Ich lese liebend gerne Foodblogs, die Geschichten rund um ihre Rezepte schreiben. Warum ausgerechnet dieses Rezept? Was verbindet der Autor damit? Wer Persönlichkeit zeigt hat bei mir meistens gewonnen. Ein paar Bespiele sind Sonja von The Whitest Cake Alive oder Natalie von Holunderweg 18. In ihre Texte könnte ich mich verlieben!

Vielen Dank liebe Conny für das Interview! Und wer ihren Blog noch nicht kennt hüpft schnell hinüber und lässt sich von ihren Texten mitreißen.

#instafood – Unsere Instagram Picks für den Sommer

Instagram ist eine der besten Inspirationsquellen überhaupt, so auch fürs Essen! Es gibt so viele tolle Accounts bei deren Bildern uns immer das Wasser im Mund zusammen rinnt. Wir wollen euch von nun an ab und zu ein paar davon vorstellen und beginnen heute mit ein paar sommerlichen Food-Bildern:

@blueberrysmoothies

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Mari Lydia liebt Smoothies und schafft es wie keine andere, diese in Szene zu setzen! Das Beste an den Bildern: es gibt immer ein Rezept zum Nachmachen dazu.

@kampech91

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Sommerlicher gehts nicht – bei Kamila gibt es Wassermelonenpizza mit Beeren. Und wer auf Beeren steht wird ihren Account lieben!

@einfach_genuss

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Stephanie ist leidenschaftliche Genießerin und das sieht man auf ihrem Account. Wem Bilder anschauen nicht reicht: am zugehörigen Blog findet man die Rezepte.

Welches sind eure liebsten Instagram Accounts mit sommerlichen Rezepten? Her mit euren Tipps!

P wie Pochieren

P wie Pochieren

Wenn im Kochbuch „pochieren“ steht, habe ich lange Zeit einfach weitergeblättert, weil ich dachte das wäre nur etwas für Profiköche. Dabei steckt gar nicht viel dahinter. Denn „pochieren“ ist einfach eine Zubereitungsart – so wie kochen oder braten. Allerdings darf das Wasser beim pochieren nicht kochen.

Ein Pochiertes Ei eignet sich hervorragend zu jeglicher Art von Gemüse, aber auch am Frühstückstisch oder in Suppen ist es beliebt. Die Anleitung für ein pochiertes Ei findet ihr hier. Übrigens: je frischer das Ei ist, desto besser. Denn mit dem Alter wird ein perfektes Ergebnis immer schwieriger, weil das Eiweiß immer dünnflüssiger wird!

Koch ABC: Pochiertes Ei

Obwohl das berühmteste pochierte Rezepte die „pochierten Eier“ sind, kann man auch andere Lebensmittel wie Fisch oder Geflügel auf diese Weise zubereiten. Durch die schonende Zubereitung bekommt man ein zartes, saftiges Ergebnis.

Rezepte mit pochierten Eiern

Na, Lust bekommen selbst ein pochiertes Ei zu zaubern? Hier sind ein paar Rezepteideen unserer österreichischen Foodblogger:

Die perfekte Lunch Bowl von Stefaniegoldmarie.com

Sunday Breakfast von Avocadobanane.com

Pochiertes Ei auf Salat mit Krendressing von cookingkatrin.at

Kohlrabi-Kokossuppe mit pochiertem Ei von genussspecht.net

 

Habt ihr schon einmal Eier pochiert? Womit kombiniert ihr die Spezialität am liebsten?

 

Das war das Foodblogger Picknick 4.0 + Roundup Blog-Event

„Sommer, Sonne, Picknickzeit“ – das hat sich bei unserem mittlerweile 4. Foodblogger Picknick am vergangenen Samstag wieder bewahrheitet!

Das Wetter war uns gnädig und trotz Regen in der Früh war die Wiese trocken und wir konnten unsere Picknickdecken im Wiener Burggarten aufschlagen. Es waren wieder einige Blogger extra wegen unseres Events angereist, z.B. aus Graz und Linz – wir fühlen uns geehrt und haben uns sehr über euer Kommen gefreut!

Wie immer haben wir uns stundenlang durch die diversen Leckereien gekostet: Salate, Quiche, Brot, Aufstriche, Muffins, Brownies, Kuchen, Kombucha, Lavendellimonade… die Links zu den Bloggern die da waren findet ihr weiter unten (wir sind sicher, einige der Rezepte werden zum Nachkosten verbloggt!)

Uns hat es wieder unglaublich viel Spaß gemacht! DANKE an alle die da waren, es war wie immer sehr schön und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!!

Mit dabei waren Blogger von folgenden Blogs:

*Die Links führen zu Nachberichten und Rezepten vom Picknick

FoodbloggerAT Blogevent: PicknickRoundup Picknick Rezepte

Schon vor dem Event haben wir aufgerufen, Ideen zum Thema Picknick zu posten. Gesucht waren alle Leckereien, die bei einem Picknick nicht fehlen dürfen: Brote, Salate, Kuchen, Eistee, Sangria, kleine Häppchen, große Häppchen…

Nun haben wir alle Rezepte zusammengetragen – und hoffentlich keine vergessen! Falls doch, lasst es uns bitte wissen!

Hier die Übersicht:

Roundup Picknick Rezepte

Roundup Picknick Rezepte

Vielen Dank an euch alle für’s Mitmachen und auch Danke an alle Picknickerinnen und Picknicker für’s dabei sein – es war uns eine Freude!

Blogger Rechte: Restaurant-Tests

Nach einer längeren Pause gibt es heute einen neuen Beitrag zum Thema „Blogger Rechte“!

Bloggerrechte

Wir widmen uns diesmal der Frage einer unserer Bloggerinnen:

„Ich bin gerade dabei meinen Blog zu starten und ein Aspekt ist dabei auch Lokale zu testen und darüber zu schreiben.
Darf ich Fotos, die ich vom Lokal mache ohne deren Wissen am Blog posten… Gastgarten, Toiletten, Bar, etc. und eine Bewertung schreiben? Oder muss ich vorher mit den Lokalen in Kontakt treten?“

Ein Lokalbetreiber muss nicht dulden, dass Sie in seinen Räumlichkeiten Fotos machen. Er kann Ihnen Fotografieren auf Basis seines Hausrechts verbieten. Wenn Sie allerdings Fotos geschossen haben, dann kann Ihnen der Lokalbetreiber die Veröffentlichung dieser Fotos im Internet nicht so ohne weiteres untersagen. Er könnte allenfalls gegen (verfremdete) Bilder vorgehen, die das Lokal und dessen Betreiber in ein schlechtes Licht rücken.

Urheberrechtlich kann er in der Regel nichts gegen die Veröffentlichung der Bilder machen. Die übliche Lokaleinrichtung ist urheberrechtlich nicht geschützt. Das bedeutet, ein Foto davon (an sich eine Vervielfältigung im Urheberrecht) stellt keinen Rechtseingriff dar. Sie sollten aber darauf achten, keine Kunstwerke im Hintergrund des Motivs abzulichten, zB Bilder an der Wand. Sollten diese Kunstwerke erkennbar sein, könnte das bereits eine Urheberrechtsverletzung darstellen.

Fotos von Speisen waren auch schon Gegenstand einer Diskussion unter Urheberrechtlern. Im Zusammenhang mit „Foodporn“, also der Darstellung von Gedeck und Speisen in Blogs und auf Social Media Plattformen, behaupteten einige Lokalbetreiber Urheberrechtsverletzungen. Ihr Argument: Die Komposition auf dem Teller stelle ein Werk im Sinn des Urheberrechts dar. Für auf übliche Weise angerichtete Speisen wird das meiner Meinung nach nicht zutreffen. Vorsicht ist vielleicht bei bestimmten Haubenlokalen geboten, die tatsächlich Speisen künstlerisch auf dem Teller arrangieren.

Im Zusammenhang mit Lokalkritiken müssen Sie auch darauf achten, ausschließlich wahre (und in einem Streitfall von Ihnen beweisbare) Tatsachen zu schildern. Auf Basis von geschilderten Tatsachen können Sie dann auch Ihre persönliche Meinung (zum Beispiel „nie wieder!“) schreiben. Diese Wertung muss allerdings eine Stütze in den Tatsachen haben – zum Beispiel verdorbene Speisen. Andernfalls riskieren Sie eine Klage wegen Kreditschädigung. Sie sollten auch auf Übertreibungen und Pauschalierungen verzichten.

Keinesfalls sollten Sie ohne Rückfrage Bilder des Lokals online stellen, die andere gemacht haben. Denn der Fotograf (oder derjenige, dem er/sie Rechte eingeräumt hat) können Ihnen diese Nutzung untersagen.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!!

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Herr Mag. Alexander Koukal LL.M ist spezialisiert auf
Medienrecht und Persönlichkeitsschutz, Immaterialgüterrecht,
IT-Recht und Vereinsrecht

In den Töpfen der österreichischen Foodblogger: Angegrillt!

Wenn man Quaxi, dem Wetterfrosch glauben kann, dann startet morgen der heiße Sommer. Es soll 30 Grad bekommen! Höchste Eisenbahn also sich über Grillrezepte Gedanken zu machen. Einige von uns Foodbloggern haben schon angegrillt & ihre Rezepte vorgestellt. Wir machen wieder eine Tour durch die Bundesländer, um in die Kochtöpfe… äh Griller zu schauen.

Ich wünsche guten Appetit & viel Spaß beim Schmökern!

In den Töpfen der österreichischen Foodblogger: Angegrillt!

Burgenland: Wir beginnen unsere Reise bei Melani von Das Mundwerk. Sie tischt uns nicht nur Burger auf, es gibt ein herrliches Spitzpaprika-Ajvar & Rotes Zwiebel-Dörrzwetschken-Relish dazu!

Kärnten: Bei CookingCatrin wird’s knusprig & scharf am Griller. Es gibt Rinderfilet Streifen auf knusprigen Brötchen mit Wasabi-Kren.

Niederösterreich: Die Häferlguckerin macht zu Ehren der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich Elsässer Flammkuchen auf dem Grill & macht außerdem die etwas andere Grillkartoffel mit Erdnussdressing. Das sorgt sicher beides für Jubel, auch wenn wenige Tore fallen.

In den Töpfen der österreichischen Foodblogger: Angegrillt!

Oberösterreich: Melanie bereitet uns mit ihrem Steak Burger einen wahren Gaumenschmaus. Ein feines Rindssteakfilet zwischen rustikalen, homemade-Brötchen verfeinert mit Camenbert, Rucola, Speck & feiner Kirschsauce klingt herrlich!

Salzburg: Backen mit Christina ist angesagt! Wir brauchen schließlich auch eine Beilage zum Grillen. Die pikanten Gewürzstangerl klappen rasch & eignen sich dazu hervorragend.

Steiermark/Schweden: Bernadette von Verkocht musste eine 3-Zutaten-Challenge mit den Vorgaben ihres Mannes überstehen. Herausgekommen ist ein beeindruckender Grillsalat mit Pulpo, Papaya und Reisnudeln.

In den Töpfen der österreichischen Foodblogger: Angegrillt!

Tirol: Bei Alex gibt es dieses Mal keine Chili & Schokolade, sondern ein Hirsetaboulé mit Erdbeeren & Feta. Schmeckt hervorragend zu gegrillten Lammkoteletts oder Beiried!

Vorarlberg: An heißen Sommertagen & bei Grillereien darf natürlich nicht auf’s Trinken vergessen werden. Die Glücklichmacherin macht uns mit einer Melonenbowle glücklich – ganz ohne Alkohol.

Wien: Der Grillpate hat natürlich unendlich viele Rezepte im Repertoire. Rezept Nr. 104 ist ein ganzes Menü, das auf dem Grill zubereitet wird. Es besteht aus einem rückwärts gegrillten Tomahawk-Steak mit grünem Spargel-Floß, karamellisiertem Speck & Grillpfirsichen mit Heidelbeer-Mascarpone mit einem Brownie. Wow!

 

Alle Bilder sind von den jeweiligen Blogs. Die Urheberrechte liegen bei den Bloggern.

Wir Foodblogger: Freude am Kochen

In unserer Blogger-Liste sind so viele tolle Foodblogger aus Österreich vertreten – diese wollen wir euch in dieser Serie hier am Blog nun etwas persönlicher vorstellen!

Diesmal haben wir eine interviewt, die ihr sicher alle kennt: Yvonne von „Freude am Kochen„. Sie bloggt schon unglaublich lange, anfangs noch vegetarisch, mittlerweile vegan. Seit Kurzem gibt es auch ihr erstes Kochbuch: „Vegane Cake-Pops„, das uns das Wasser im Mund zusammen laufen lässt.  Hier ihre Antworten auf unsere Fragen:

Wie heißt dein Blog, worüber und wie lange bloggst du?

Ich blogge auf „Freude am Kochen“ seit 6 Jahren. Meine Rezepte teile ich bereits seit 16 Jahren im Internet. Begonnen habe ich 2000 allerdings mit einer Homepage auf der ich meine Rezepte geteilt habe.

Was muss bei dir bei jedem Frühstück dabei sein?

Mein erster Gedanke bei dieser Frage war: „Ich habe eigentlich kein fixes Frühstück, ich habe eher Frühstücks-Phasen“. Mal gibts täglich einen warmen Brei, von Hirse über klassisches Porridge bis hin zum Grießbrei, dann gibts eine Müsli Phase, oder eine Shake-Phase oder es gibt dann wieder tagelang nur Avocado-Brot. Am Wochenende auch gerne mal was indisch Pikantes wie zum Beispiel Upma, oder phasenweise auch gerne Kichererbsen- oder Linsen-Omeletts mit Avocado oder Gemüse oder Bärlauch.
Aber es gibt ja doch ein Frühstücks Must have: Matcha! Mal als warmen Matcha (Mandel) Latte, im Sommer gerne auch kalt, als Matcha Shake.

Was ist dein größtes Küchengeheimnis?

Kreativität, Liebe, Freude & Lust am Ausprobieren! Mehr Geheimnis gibts nicht!

Was ist dein Lieblings-Rezept von deinem Blog?

Ui, eine extrem schwierige Fragen… bei Rezepten aus 16 Jahren kommt da einiges zusammen… Eigentlich ist mein liebstes Rezept ganz oft mein letztes Rezept.:-)
Ihr bekommt jetzt von mir stattdessen ein besonders beliebtes Rezept am Blog, das Rezept für Kurkuma Paste und die Golden Milk.

Welche Blogs liest du gerne?

Ich muss gestehen, ich lese aus Zeitmangel ganz wenig Blogs, ich lasse mich eher über schöne Fotos auf Instagram inspirieren.

Hier hab ich aber doch ein paar Links für Euch von Blogs bei denen ich gerne mal vorbeischaue (abseits der Blogs meiner Bloggerfreunde, die ich natürlich auch noch gerne besuche )
EmmabeeFoodviewberlin, Foodlovin, Tinas Tausendschön und Monsieur Muffin.

 

Foto: Arnold Pöschl

Vielen Dank liebe Yvonne für das Interview! Und wer ihren Blog noch nicht kennt hüpft schnell hinüber und stöbert im umfangreichen Rezeptarchiv.