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Wir Foodblogger: Der Mundschenk & Compagnie

Wir Foodblogger: Der Mundschenk & Compagnie

Unsere neue Blogger-Liste füllt sich immer weiter, und es sind so viele tolle Foodblogger aus Österreich vertreten – diese wollen wir euch in dieser Serie hier am Blog etwas persönlicher vorstellen!

Heute haben wir eine ganze Compagnie zum Interview gebeten, nämlich den Mundschenk & Compagnie. Peter und Eva fallen uns immer ein, wenn es um außergewöhnliche Küchenexperimente geht, warum, das lest am besten selbst:

Foodblogger-Interview-Mundschenk

Wie heißt euer Blog, worüber und wie lange bloggt ihr?

Unseren Blog „Der Mundschenk & Compagnie“ gibt es seit Mai 2012. Ausgangspunkt waren „Kochshows“ mit mehrgängige Menüs im erweiterten Freundeskreis (was sich leider ein bißchen verlaufen hat inzwischen). Den Inhalt unseres Blogs haben wir einmal als „kulinarische Abenteuer an eigenen und fremden Herden“ definiert.

Wobei wir den Schwerpunkt gefühlt beim Selberkochen verorten würden (und da eher bei Techniken als Rezepten) – ob sich das durch eine quantitative Auswertung unserer Blog-Beiträge erhärten ließe, ist aber nicht ganz sicher. Die kurze Form und das wöchentliche Schreiben liegen uns aber beiden nicht so, manchmal dauert es also bis zum nächsten Beitrag.

Was muss bei euch bei jedem Frühstück dabei sein?

Wir sind beide berufstätig, großes Frühstück gibt es bei uns daher nur am Wochenende.

Für Eva essentiell: frisch gemahlener und gebrühter Filterkaffee mit Milch, ein weiches Ei, ein Kipferl mit Marmelade. Peter ist mehr der Grüntee-Aficionado. Pomeranzenmarmelade gern, sonst eher pikant: Frischkäse (gerne von der Ziege) mit Kräutern, gutes Brot, Radieschen oder roter Paprika. Und eine Tageszeitung, vorzugsweise digital (weil damit vom Format frühstückstischtauglich).

Was ist euer größtes Küchengeheimnis?

Ein großer Tiefkühler voll mit vakuumierten, eingefrorenen Fonds: Hendl, Hase, Fasan … wenn wo Knochen und Parüren übrigbleiben, landen sie im Druckkochtopf. Das ist relativ wenig Aufwand mit einem phänomenalen Ergebnis! Viel schneller als konventionell und das Abschäumen spart man sich auch.

Was ist euer Lieblings-Rezept von eurem Blog?

Vom handwerklichen Aufwand die pâté en croûte vom Fasan. Das war schon ziemlich absurd, wenn man sich alle Schritte durchdenkt, die in dem Beitrag beschrieben sind: Zuerst die Gewürzmischung entwickeln (das war damals ein Workshop bei Babette’s), dann der Mürbteig mit Rindsnierenfett …

Welche Blogs lest ihr gerne?

Die großen Vorbilder waren sicher Katharina Seisers esskultur.at im deutschsprachigen Raum und auf internationaler Ebene Dave Arnold und Nils Norén mit Cooking Issues. Leider hat Dave keine Zeit mehr für neue Beiträge, dafür macht er inzwischen einen hörenswerten Podcast.

Von den „jüngeren“ fällt uns als erstes Lisa Vockenhubers Finespitz ein, oft brauchen wir nur noch auf einen ihrer Beiträge zu verlinken und sparen uns das Selberschreiben. Wenn wir auf Fine-Dining-Ebene essen gehen wollen, schauen wir auch gerne bei Topf und Deckel (Tini & Thomas Stangl) nach.

Natürlich gibt es noch viel mehr tolle Blogs – hoffentlich ist jetzt niemand beleidigt, weil wir sie oder ihn nicht erwähnt haben. Das meiste läuft inzwischen über unsere Facebook- und Twitter-Timeline.

Mundschenk

Vielen Dank lieber Peter für das Interview! Und wer den Blog noch nicht kennt hüpft schnell hinüber.

(Bildquellen: Mundschenk.at)


Seit sie Kinder hat, muss sie immer an das Zitat von Astrid Lindgren aus „Pippi Langstrumpf“ denken: „sei frech und wild und wunderbar“! Das beschreibt Ullis kleine Familie, bestehend aus Ulli, ihrem Mann, ihrem Sohn (Juli 2014), dem Babymädchen (Juli 2016) und dem Jagdhundmischling Mini ziemlich gut, das „laut“ fehlt vielleicht noch im Zitat. Auf ihrem Blog Fit & Glücklich schreibt sie über Sport, gesunde Ernährung und ihr Leben als Mama. Als zertifizierte Fitness- und Ernährungstrainerin ist sie in den ersten beiden Themen also sogar offiziell ausgebildet, das Mamasein lernt Ulli gerade „by doing“ – und liebt es, mit all seinen Höhen und Tiefen.

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